Fazit Optifast® 52 – Programm

Das Jahr verging wie im Fluge.
Rückwirkend kann ich nur sagen, dass das Geld für das Programm wirklich gut angelegt war.

Die Fakten:

Im Großen und Ganzen bin ich wirklich sehr zufrieden. Natürlich hätte ich an der ein oder anderen Stelle noch konsequenter sein können, aber ich denke, dass sich das Ergebnis auch so wirklich sehen lassen kann.

Vorher-Nachher-Bild 07.09.17 - 30.08.18
Vorher-Nachher-Bild 07.09.17 – 30.08.18

Auf mich alleine gestellt ohne die Betreuung des Programmes und den wöchentlichen Gruppentreffen hätte es mit Sicherheit nicht so gut funktioniert. Und so schnell schon einmal gar nicht.

Gewichtsverlauf Optifast®52 Programm
Gewichtsverlauf Optifast®52 Programm

Auch bei der Körperzusammensetzung hat sich einiges getan. Im letzten Programmabschnitt ist das Gewicht zwar nicht mehr gesunken, dafür ging der Fettanteil runter und die Muskelmasse hoch.

Verlauf Körperfettmessung 07.09.17 - 02.08.18
Verlauf Körperfettmessung 07.09.17 – 02.08.18

Desweiteren haben sich meine Blutwerte massiv verbessert. Die waren zwar davor auch alle in der Norm, oft aber an der oberen Grenze.
Meine Blutdruckwerte sind auch viel besser geworden. Vor dem Programm nahm ich anderthalb Tabletten gegen zu hohen Blutdruck, mittlerweile nur noch eine halbe.

Das Programm:

Mir war ja eine langfristige Betreuung sehr wichtig und ich denke, dass hat sich am Ende auch wirklich ausgezahlt.
Sehr wichtig war auch die Gruppe meiner Mitabnehmer an sich.
Da hatte ich wirklich Glück und habe tolle Leute in der Gruppe gehabt.
Ich musste mich nie zu den Treffen quälen, sondern habe mich sogar immer darauf gefreut und hatte jedes mal Spaß. Außerhalb der Gruppentreffen hatten wir immer Kontakt über Whatsapp und konnten uns so in Notlagen immer schnell gegenseitig helfen und motivieren.

Die ärztliche Betreuung im Programm war super und die Ärztin machte mehr als nur Dienst nach Vorschrift. Sie nahm alle Problemchen ernst und hatte auch immer gute Tipps auf Lager.

Die Sportstunden waren abwechslungsreich und gut zu bewältigen. Unterfordert wurde man allerdings nicht. Ich kam immer ordentlich ins Schwitzen.
Bei schlechtem Wetter und im Winter machten wir Indoor die unterschiedlichsten Übungen, sonst gingen wir Walken und machten draußen verschiedene Übungen.
Durch das Programm nahm ich ja sogar auch am Stuttgart-Lauf teil.
Die Trainerin machte also einen super Job.

Im Ernährungsteil hab ich natürlich schon Sachen gewusst. Es hat eben immer an der Umsetzung gehapert. Dennoch konnte ich auch hier noch viel lernen.
Auch in diesem Bereich des Programmes konnte man bei Problemen oder Fragen immer auf die Mitarbeiterin zugehen. Auch bei ihr fand ich mich gut aufgehoben.

Bei der psychologischen Komponente wurden zeitnah immer die aktuellen Probleme besprochen und sofort nach Lösungen gesucht.
Weiterhin gab es viel psychologisches Hintergrundwissen in Bezug auf Übergewicht.
Die Psychologin war super und hat es auch bei schwierigen Themen geschafft sie verständlich zu erklären.

Das ganze Programm könnte ich mir eigentlich nicht besser vorstellen.
Ich bin wirklich froh, dass ich daran teilgenommen habe.
Ich habe Gewicht verloren und dafür einige Freunde gewonnen.

5 Gedanken zu „Fazit Optifast® 52 – Programm“

  1. Danke Thomas – dafür, dass du uns so viele Informationen gegeben hast und uns teilhaben lassen hast. Hat mir sehr geholfen, so etwas Ähnliches in Eigenregie zu machen.

    Mich würde noch interessieren, wie der Verlauf in Bezug aufs Essens bei dir war, auch jetzt noch in der Zeit nach dem Programm: Wie lange hast du dich an den Punkteplan gehalten, oder verwendest du die Punkte (zeitweise?) noch immer? Was vom Programm ist in deinen Alltag übergegangen? Wie leicht oder schwierig ist es für dich, nicht wieder zuzunehmen? Möchtest du noch weiter abnehmen und wenn ja, wie?

    lg

    1. Hallo Irene,
      danke für deine lieben Worte.
      Es freut mich sehr wenn dich das Blog bei deinem eigenen Vorhaben unterstützt hat.
      Hast du auch mit Shakes abgenommen? Welche hast du denn genommen? Wie lange hast du die Shakes genutzt oder bist du noch dabei?

      Aber nun zu deinen Fragen.
      Punkte zähle ich nicht mehr wirklich. Ich bin aber ein Typ der oft ähnliche Sachen essen kann. Das heißt, dass ich mein Frühstück und Abendessen eigentlich wie im Programm beibehalten habe und auch beim Mittagessen öfters auf Gerichte aus dieser Zeit zurückgreife. Im Wochenschnitt sollte das also auch ohne zählen einigermaßen passen. Falls ich aber jetzt konstant wieder zunehmen sollte, werde ich die Mahlzeiten wieder berechnen.

      Vom Programm übergegangen ist der Sport. Da bin ich eigentlich immer noch sehr gut dabei. Was nicht ganz so einfach ist, sind Naschereien, Feiern und der Alkohol bei Festen. Das konnte man gut im August sehen. Da waren mehrere Feiern mit Grillen und Alkohol. Schwupps waren 2 Kilo wieder drauf. Das muss ich alles definitiv wieder mehr einschränken.

      Ein halbes Jahr sollte man erstmal nicht weiter abnehmen. Grundsätzlich möchte ich aber noch weiter abnehmen. Ich denke ab Januar/Februar werde ich wieder eine Diätphase einlegen. Ich bin mir aber noch nicht sicher ob ich es wieder mit Shakes versuche oder einfach an den Lebensmitteln spare. Das werden wir dann hier sehen.

      Für meine Entscheidungsfindung wäre es nett wenn du meine Fragen oben beantworten würdest. Gerne auch per E-mail falls du es nicht öffentlich posten möchtest.

      Auf jeden Fall wünsche ich dir weiterhin viel Erfolg für deine eigenen Gewichtsziele!

      Liebe Grüße
      Thomas

      1. Hallo Thomas,

        Ich hab auch 12 Wochen lang nur Shakes und 8 Wochen Aufbau gemacht, auch die bunten Punkte in diesen 8 Wochen eingehalten.
        Die Shakephase hat am 1.7. begonnen und so bin ich jetzt in der 3. Stabilisierungswoche. Hab meinen BMI von gut 31 auf dzt. 24 gebracht und somit Normalgewicht erreicht. Bis zu meinem Endziel sind es jetzt nur noch 5-10 kg (weiß noch nicht genau, was ein passendes und lebbares Dauergewicht für mich ist).

        In der reinen Shakephase hab ich hauptsächlich Modifast(*) verwendet, mit ein bisschen Optifast home gemischt (v.a. die Suppen; die süßen Shakes von OF hab ich nicht so gut vertragen). Bei beiden nimmt man nur 4 Shakes pro Tag (waren bei mir im Schnitt ca. 840 kcal), die ich meistens auf 3 Mahlzeiten aufgeteilt habe (sprich 1x doppelte Portion).

        (*) Modifast ist kurz danach aus dem Handel genommen worden. Maxifast, den Nachfolger derselben Firma gibt es erst seit 1 Monat – kenne ich noch nicht aus eigener Erfahrung. Hab gesehen, dass das etwas weniger kcal hat, ca. 800/Tag, und kein Acesulfam mehr enthält. (Aspartam auch nicht, das hatte Modifast aber auch schon nicht; das war vielleicht mein Problem mit den süßen Optifasts.)

        In der Umstellungsphase hab ich dann an Shakes nur Huel und Bertrand verwendet – das sind keine LCD-Shakes, sondern Vollernährungsshakes, sprich man muss sich um die Vitamine und Mineralstoffe zusätzlich kümmern, wenn man niedrigkalorisch isst. Sind von den Zutaten her und geschmacklich weniger künstlich.
        (Modi-/Optifast hätte ich in Kombination mit Essen glaub ich nicht vertragen.)

        Die Stufen der Stabilisierungsphase mache ich nicht so wirklich, hatte gegen Ende der Umstellungsphase schon ein etwas ausgehungertes Gefühl, die Kaloriensteigerung ging mir zuletzt zu langsam. Ich schreibe zwar noch die Punkte (neben Kalorien) in einer Excel-Tabelle auf, ziele aber nicht sehr genau auf sie.
        Mein momentanes Übungsziel ist, im Schnitt nicht über dem Erhaltungsbedarf meines Zielgewichts zu essen (=ca. 1750 kcal), weil das kann ich dann langfristig beibehalten. Und eine funktionierende Routine dafür zu entwickeln, damit es ohne großen Aufwand und unbeeinflusst von Störeinflüssen funktioniert.
        Frühstück ist bei mir auch immer ziemlich gleich, bei den anderen Mahlzeiten haben sich schon ein paar Sachen neu herauskristallisiert, die funktionieren, da fühle ich mich aber noch nicht auf festem Grund. Aber dafür ist diese Zeit ja da, zum Experimentieren und Lernen.

        Die emotionale Seite ist für mich auch sehr wichtig zu behandeln, eher in die Tiefe gehend als nur mit verhaltenstherapeutischen Ansätzen. In der Hinsicht hätte dein Kurs gar nicht zu mir gepasst.

        Hab im Forum auf Chefkoch.de, wo es über mehrere Jahre aktive OF52-Threads gegeben hat, gesehen, dass manche Kurse sogar schon nach den ersten 6 Monaten des Programms selbst eine 2. Shakephase von max. 6 Wochen anbieten, mit 4 Wochen Aufbauphase. Da gibt es also offenbar durchaus unterschiedliche Meinungen.

        Wahrscheinlich mache ich auch irgendwann noch eine (kürzere) 2. Shakephase (3-6 Wo) für die restlichen paar Kilos, weiß aber noch nicht wann. Ich bin schon dabei, mir Vorräte anzulegen (die Lieferbarkeit von Maxifast scheint noch nicht so flüssig zu laufen, vor 3 Wochen gab es auch erst ganz wenige Anbieter), dann bin ich für den Moment gerüstet, wo es sich passend anfühlt.
        Meine 12 Wochen waren ja im Sommer und ich finde, die Shakezeit passt ganz hervorragend zur Leichtigkeit des Sommers. Man hat dann netterweise auch das Frierproblem nicht. Also vielleicht dann, wenn ich es so lange erwarten kann. Irgendwie wäre ich ja doch auch schon gerne bald im Ziel statt so mittendrin, knapp davor… mal schauen.

        lg
        Irene

  2. Hallo Thomas,

    ich gratuliere Dir zu Deinem Abnehmerfolg!
    Danke das Wir das ganze Jahr über teilhaben durften!
    Ich wollte noch Fragen wieviel das Programm gekostet hat, typisch Schwabe halt?

    Mfg
    Andy

    1. Hi Andy,

      vielen Dank. Das Feedback freut mich sehr und entschuldige, dass ich erst jetzt antworte.

      Das Programm ist leider nicht wirklich günstig.
      Insgesamt hab ich ca. 3300€ bezahlt. Die ganze Betreuung und die Shakes haben natürlich ihren Preis.
      Von meiner Krankenkasse habe ich dann ca. 1300€ zurück bekommen.
      Was dann einen Preis von 2000€ für mich macht. Das war mir aber lieber als mich einer OP zu unterziehen. Andere Krankenkassen übernehmen teilweise sogar noch mehr. Die Shakes übernimmt allerdings keine Kasse.
      Natürlich spart man dann noch in den ersten drei Monaten komplett die Kosten für Lebensmittel und auch in der Umstellungsphase spart man ja noch an den Lebensmitteln. Das muss man als Schwabe natürlich auch noch gegenrechnen. 🙂
      Je nachdem halt wie viel man davor verbraucht hat.

      MfG
      Thomas

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.